PRESSETEXT (3.4.2008)
Pfullingen Carolin Abele und Claudius Frohneberg stehen als erste Vorsitzende bzw. zweiter Vorsitzender an der Spitze des vor einem Jahr gegründeten Vereins „Waldwichtel Pfullingen“. Kassenwartin bleibt Karin Awender, die als einzige erneut kandidiert hatte. Heike Locher und Christine Ruth wurden als Beisitzerinnen gewählt.
Bereits vor Weihnachten hatte sich das engagierte Kandidatenteam gebildet, das auf der diesjährigen Mitgliederversammlung einstimmig gewählt wurde. Gemeinsam ist den neuen Vorstandsmitgliedern, dass ihre Zugehörigkeit zum Waldkindergarten Pfullingen zumeist noch kurz, die Liste ihrer Verdienste aber bereits relativ lang ist. Sie haben beispielsweise verschiedene Aktivitäten im Jahr 2008 maßgeblich mitorganisiert, für die Einrichtung der neuen vereinseigenen Website gesorgt, waren für die Kinderaufnahme zuständig oder haben vor der Vereinsgründung im „Satzungsteam“ mitgearbeitet. Mit dem Wechsel in den Vorstand scheiden Abele und Ruth zudem als Elternbeiratsvorsitzende aus.
Zur neuen Kassenprüferin wurde Neumitglied Suse Vögele gewählt, deren Kind seit Januar dieses Jahres den Waldkindergarten besucht. Sie löst Dr. Antje Schöler ab.
Die scheidenden Vorsitzenden Iris O’Meara und Astrid Mayer hatten ihre Hausaufgaben im ereignisreichen Vereinsjahr 2008 gemacht, bevor sie wohlverdient ihre Ämter an die Nachfolger abgaben. Jeweils zwei Jahre lang hatten sie die Geschicke des Waldkindergartens Pfullingen im Vorstand des Vereins „Waldwichtel“ mitbestimmt, dem früheren Träger der Waldkindergärten Pfullingen, Reutlingen und Eningen. Anfang Januar 2008 gründeten sie zusammen mit der neuen Kassenwartin Karin Awender, Beisitzerin Petra Röger und 13 weiteren Mitgliedern den neuen Verein „Waldwichtel Pfullingen“, der vier Monate später die Trägerschaft des Waldkindergartens Pfullingen übernahm und bis zur Mitgliederversammlung 2009 auf 49 Mitglieder angewachsen ist. Die Übernahme brachte für den neuen Verein so manche Überraschung. So wurde das pädagogische Konzept des bisher altersgemischten Kindergartens bedingt durch neue Bestimmungen in der Betriebserlaubnis geändert. Um die Gruppengröße nicht reduzieren zu müssen, wird im Waldkindergarten im Herbst 2009 erstmals seit 1999 auf die Aufnahme von Zweijährigen verzichtet werden. Mit der Kleinkindbetreuung in der Wilden 13, der Familienstube und dem neuen städtischen Kinderhaus stehen den Eltern im Gegensatz zu früheren Jahren inzwischen jedoch viele Alternativen zur Verfügung.

Von links: Christine Ruth, Claudius Frohneberg, Carolin Abele, Heike Locher, Karin Awender und Kassenprüferin Suse Vögele